Ups, was ist das? So mancher Radler zieht schnell die Bremse, wenn er in der Kirchenlamitzer Straße in Bad Weißenstadt Harald Oelschlegels Laden sieht. Fein säuberlich aufgereiht stehen hier die Klassiker: ein Bianchi in der typischen türkisähnlichen Farbe Celeste, ein Coppi, ein Gimondi, ein Pogliaghi, ein Ciöcc, ein Vicini. Die Rennräder sind mindestens 40 Jahre alt, selbstverständlich sind die Schalt- und Bremszüge außen am Rahmen verlegt, und statt Klickpedale sind die früher üblichen mit Pedalhaken montiert. Allen Radsportfreunden von der Tour de France bekannt, weist ein Schild mit schwarzem Pfeil auf leuchtend gelbem Grund auf das erst im Juni eröffnete kleine Geschäft hin. Wie zum Teufel will jemand mit Retro-Rennrädern in einer 3000-Einwohner-Stadt Geld verdienen?
Etwas anderer Laden In Weißenstadt werden Fahrradträume wahr
Matthias Bäumler 02.10.2025 - 05:30 Uhr