Erweiterung Sandler investiert in den USA

Vorstandschef Christian Heinrich Sandler sieht sein Unternehmen auch dank der aktuellen Investition in den USA auf Kurs. Foto: Archiv

SCHWARZENBACH/SAALE. Die Sandler AG macht einen weiteren großen Schritt auf dem für den Vliesstoff-Hersteller wichtigen US-Markt.

Aktuell haben die Bauarbeiten für die Erweiterung des Werksgebäudes in Perry im Bundesstaat Georgia begonnen. Von Herbst 2020 an wird eine zweite Produktionsanlage für Hygieneprodukte in Betrieb genommen, wie der Vliesstoff-Hersteller mit Sitz in Schwarzenbach an der Saale mitteilt. Insgesamt 70 neue Arbeitsplätze werden den Angaben zufolge dadurch entstehen.

Ungünstigeren Exportbedingungen ausgleichen

„Der Ausbau des US-Standortes ermöglicht es Sandler, im lokalen Markt weiter zu wachsen und die immer ungünstigeren Exportbedingungen aus Deutschland auszugleichen“, schreibt das Unternehmen. Ziel sei es, die langjährigen Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen im nordamerikanischen Markt kontinuierlich weiterzuentwickeln und auszubauen. Tobias Baumgärtel, Chef der Sandler Nonwoven Corporation in Perry, wird wie folgt zitiert: „Diese Investition ist der nächste Schritt auf dem Weg zu einem Vliesstoff-Kompetenzzentrum hier in Perry.“

Vorstandschef Christian Heinrich Sandler sieht sein Unternehmen in den USA auf Kurs: „In den vergangenen drei Jahren ist hier ein großartiges Team entstanden.“ Innerhalb der kommenden zwei Jahre will Sandler – wie berichtet – insgesamt eine Summe von 80 Millionen Euro für neue Kapazitäten in Deutschland und den USA aufwenden. red

 

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