Die Massentierhaltung in Deutschland kam nicht von heute auf morgen. Heinrich Schlenk ist einer, der beobachtet hat, wie die Bauernhöfe in Deutschland seit den 1960er Jahren immer größer wurden und ihre Anzahl im gleichen Maße sank. „Das ist langsam gegangen“, sagt Schlenk, der vor einigen Jahren die gleichnamige Metzgerei in Gefrees an seinen Sohn übergeben hat. Als er die Metzgerei 1968 von seinem Vater übernahm, hätten die Höfe ringsum ein Dutzend Schweine gehabt. Eine maschinelle Belüftung der Ställe sei nicht notwenig gewesen. „Heute ist das wirklich eine Massentierhaltung“, sagt der 79-Jährige. „Ich weiß nicht, ob mir das gefällt.“