War der erste Tag mit dem knapp 25 Kilometer langen Prolog noch recht einfach zu bewältigen, forderten die drei folgenden Etappen mit je fast 90 Kilometern und bis zu 2200 Höhenmetern auf der Königsetappe ihren Tribut. Der Start, der schon um 5.30 Uhr erfolgte, um die Mittagshitze zu vermeiden, und die starke Stauentwicklung auf den Trails trugen ihr Übriges dazu bei, dass das Rennen zum echten Härtetest wurde.

Erst Eingewöhnung nötig

„Nach den langen Grundlagenausdauereinheiten der Wintermonate muss sich der Körper erst wieder an die intensiven Belastungen gewöhnen“, erklärte die zweifache amtierende Deutsche Sprintmeisterin aus den Reihen der Bikesportbühne Bayreuth. „Da kommt so ein Etappenrennen gerade recht, um wieder etwas Tempohärte zu erlangen.“ Überhaupt fand Lia Schrievers in Südafrika perfekte Trainingsbedingungen vor, um die Nominierungskriterien zu erfüllen.

Sieg geht an Südafrikaner

Sieger wurde das südafrikanische Duo Candice Lill und Mariske Strauss, das auf der letzten Etappe noch die Sonthofenerin Nadine Rieder und ihre schwedische Teampartnerin Jenni Stenerhag abfing. Platz drei ging ebenfalls an eine Paarung mit deutscher Beteiligung. Adelheid Morath (Freiburg) war mit der Südafrikanerin Robyn de Groot ins Rennen gegangen. In der männlichen Konkurrenz holte sich Simon Stiebjahn aus Titisee-Neustadt mit seinem Schweizer Teamkollegen Urs Huber den Sieg.