Erste kritische Schwelle überschritten Kulmbacher Inzidenz knapp unter 40

Redaktion
Auch der Landkreis Kulmbach steht nun aufgrund seiner steigenden Inzidenzwerte vor Einschränkungen, wenn die Entwicklung anhält. Foto: /Oliver Berg/dpa

Sechs weitere Fälle bringen den Landkreis über den Inzidenz-Wert von 35. Wenn das drei Tage hintereinander so bleibt, treten erste Einschränkungen in Kraft.

Kulmbach - Nun hat der Landkreis Kulmbach das erste Mal die Inzidenz-Schwelle von 35 überschritten. Am Donnerstag wurden sechs weitere positive Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt, berichtet das Landratsamt. Der aktuelle 7-Tage-Inzidenz-Wert steigt demnach auf 39,12. Bei den Fällen der vergangenen sieben Tage liegt die Quote der Nichtgeimpften bei über 80 Prozent, informiert die Behörde.

Damit übersteigt der Landkreis mit Veröffentlichung der Zahlen durch das Robert Koch-Institut am Freitaggemäß derzeitiger Vorgaben zum ersten Mal den seit dem 23. August in Bayern geltenden Schwellenwert einer 35er 7-Tage-Inzidenz. Erst wenn die vom RKI im Internet veröffentlichte Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen den für die Regelung maßgeblichen Schwellenwert überschreitet, treten dort die von der Regelung verfügten Maßnahmen ab dem übernächsten darauf folgenden Tag in Kraft. Bei einer 7-Tage-Inzidenz von 35 oder mehr gilt dann für Zusammenkünfte in Innenbereichen (Gastronomie, Sport) größtenteils die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet). Aktuell gibt es 34 Corona-Fälle im Landkreis, 28 fallen in die vergangenen sieben Tage. Daraus errechnen sich die Inzidenzwerte.

Auch im Klinikum Kulmbach macht sich die steigende Zahl der Fälle bemerkbar. Die Zahl der stationären Corona-Patienten ist jetzt bereits auch vier angestiegen, heißt es im Bericht des Landratsamts. Nochmals angestiegen ist auch die Zahl der Menschen, die sich in Quarantäne befinden. Sie liegt nun bei 95.

In den Teststrecken der Kulmbacher Abstrichstelle wurden am Donnerstag 92 weitere PCR-Testungen durchgeführt. Das für Freitag erwartete Ergebnis wird zeigen, ob nochmals weitere Fälle hinzukommen.

In neun der 22 Landkreisgemeinden sind Corona-Fälle bekannt:

Himmelkron2

Kulmbach18

Mainleus6

Marktleugast2

Marktschorgast2

Neuenmarkt1

Thurnau1

Untersteinach1

Wonsees1

Weiterhin langsam geht es mit den Impfquoten voran. 46 821 sind einmal gegen das Virus geimpft. Das entspricht einer Erstimpfungsquote von 65,42 Prozent. Abschließend geimpft sind 43 850 Personen (61,27 Prozent). 69 Menschen haben ihre Drittimpfung erhalten. red

 

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