Die Hasenpest hat nun auch Kulmbach erreicht. Zwei bestätigte Fälle hat es im Landkreis bereits gegeben. Der erste im April, der zweite Ende November. Am vergangenen Freitag hat ausgerechnet Kreisjagdberater Clemens Ulbrich einen verendeten Feldhasen in seinem Revier in Ködnitz gefunden. Die Anzeichen sprechen durchaus auch für Hasenpest. Das Tier hatte vereiterte Augen. Noch wisse man nicht genau, ob die Krankheit, die in Fachkreisen Tularämie genannt wird, auch bei diesem Hasen die Todesursache war. „Für Panik besteht kein Anlass, aber Vorsicht ist schon geboten“, sagt Ulbrich. Der Rat, vorsichtig zu sein, ist durchaus berechtigt. Die Hasenpest kann auf Hunde und auch auf Menschen übergreifen. Das Ärzteblatt hat am 28. November berichtet, dass in Schwaben drei Jäger an der Hasenpest erkrankt sind. Man geht davon aus, dass die Jäger sich infiziert hatten, als sie mit erlegten Hasen hantiert haben.
Erste Fälle bestätigt Die Hasenpest hat Kulmbach erreicht
Melitta Burger 05.12.2024 - 17:00 Uhr