Ermittlungen nach Frontalcrash Überholmanöver endet mit Überschlag

Bei einem Zusammenstoß zweier Autos im Gemeindegebiet von Eckersdorf ist eine 34-Jährige schwer verletzt worden. Die Polizei sucht den Autofahrer, den sie kurz vor dem Unfall überholen wollte. 

Eine 34-Jährige ist am Samstag gegen 20 Uhr auf der Staatsstraße 2186 im Gemeindegebiet von Eckersdorf auf Höhe Tröbersdorf mit ihrem Toyota C-HR in Richtung Bayreuth unterwegs gewesen und hat zum Überholen eines vorausfahrenden Fahrzeugs angesetzt. Gleichzeitig kam ihr ein 62-Jähriger aus dem Landkreis Bayreuth mit einem Audi A4 entgegen. Beim Überholmanöver stießen beide Fahrzeuge frontal zusammen.

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Auto überschlägt sich

Der Toyota überschlug sich, kam von der Straße ab und blieb auf einer Wiese stehen. Der Audi drehte sich und blieb auf der Fahrbahn liegen. Die 34-Jährige erlitt laut Polizei schwere Verletzungen und kam zusammen mit ihren beiden Mitfahrern, einem 37-Jährigen und einer 57-Jährigen, beide aus dem Landkreis Neunmarkt, ins Klinikum Bayreuth. Die beiden Mitfahrer erlitten leichte Verletzungen. Der Audi-Fahrer und seine drei Insassen blieben unverletzt, heißt es weiter in der Meldung der Beamten. 

Abschleppunternehmen bargen beide Fahrzeuge. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 25.000 Euro. Im Klinikum stellte sich laut Polizei heraus, dass die Unfallverursacherin unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth folgten eine Blutentnahme und die Beschlagnahmung ihres Führerscheins.

Polizei sucht überholtes Fahrzeug

Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei nun das Fahrzeug, das die Fahrerin überholen wollte. Die Polizeiinspektion Bayreuth-Land nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 0921 / 506-2230 entgegen.

Die Staatsstraße war während der Unfallaufnahme etwa zwei Stunden lang gesperrt. Die örtlichen Feuerwehren leiteten den Verkehr um.

Im Einsatz waren laut BRK-Kreisverband Bayreuth zwei Notärzte, von denen einer mit dem Rettungshubschrauber Christoph 20 an die Unfallstelle geflogen wurde, drei Rettungswagen des Bayreuther BRK, davon einer der Bereitschaft Mistelgau und ein Rettungswagen eines privaten Rettungsdienstes aus Thurnau. Ebenfalls alarmiert wurden zwei Einsatzleiter des Rettungsdienstes. Die Feuerwehren aus Donndorf, Oberwaiz, Plankenfels und Setenbach waren im Einsatz.

Von Seiten des Rettungsdienstes waren insgesamt 16 Menschen im Einsatz. Sie konnten ebenso wie die 45 eingesetzten Feuerwehrkräfte an ihre Standorte zurückkehren.