Über Jahre hinweg rangen die Stadträte um die beste Lösung. Ellenlange Sitz-ungen, harte Debatten, mitunter ratlose Mienen. Und als endlich alles für die neue ZOH entschieden schien, zogen die Räte per Memorandum die Notbremse.
Erinnern Sie sich noch? Der Umbau des Marktes und das Verlegen der Zentralen Omnibushaltestelle (ZOH) schien zur unendlichen Geschichte der Stadtpolitik zu werden.
Über Jahre hinweg rangen die Stadträte um die beste Lösung. Ellenlange Sitz-ungen, harte Debatten, mitunter ratlose Mienen. Und als endlich alles für die neue ZOH entschieden schien, zogen die Räte per Memorandum die Notbremse.
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Langwierig war das, manchmal nervenaufreibend – im Ergebnis aber ist es erstaunlich gut: Die ZOH, die seit fünf Jahren an der Einmündung der Kanalstraße in den Ring funktioniert, ist an der exakt richtigen Stelle gelandet. Grundsätzlich richtig, weil die Busse auf dem Marktplatz einst ein Bayreuther Wahnsinn der besonderen Art waren.
Viel richtiger auch als der Luitpoldplatz, der eine Option war, aber zu weit weg vom Markt ist. Und richtig nicht zuletzt, weil an der Stelle eines hässlichen Ecks ein städtebaulicher Akzent entstanden ist.
Wir können zufrieden sein mit unserer ZOH. Länger nachzudenken lohnt sich manchmal eben doch.