Erfolgreicher Rapper Bischofsgrüner Sorgenkind gastiert im Zentrum

Von Andreas Gewinner

BAYREUTH/BISCHOFSGRÜN. Fast-Heimspiel für Nikolai Haug alias Sorgenkind: Der Düsseldorfer Rapper und Popsänger gastiert am Mittwoch, 8. Mai, im Rahmen seiner „Voll Geil hier“-Tour im Zentrum. Einen wesentlichen Teil seines Lebens hat er am Ochsenkopf und in Bischofsgrün verbracht.

Aufgewachsen im Fichtelgebirge, am morgigen Mittwoch live im Zentrum: Rapper und Sänger Sorgenkind alias Nikolai Haug. Foto: Christoph Mayer / Lachslounge.de Foto: © Christoph Mayer / Lachslounge.de

Mit Nikolai Haug ist der Apfel nicht weit vom Stamm gefallen: Gerald Haug ist in Bischofsgrün bekannt als Wirt der Hotel-Pension Zum Ochsenkopf, als Chorleiter des Bischofsgrüner Männerchors und als Musiker und Sänger, wann immer er gefragt wird. Haug war in jüngeren Jahren Berufsmusiker bei der Bundeswehr und hat nebenbei in namhaften Big Bands mitmusiziert, etwa bei James Last.

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Sohn Nikolai, der in Düsseldorf lebt, ist beruflich in die Fußstapfen seines Vaters getreten, hat aber stilistisch eine ganz andere Richtung eingeschlagen. Angefangen hat er mit Battle-Rap, bestritt erfolgreich Wettbewerbe, in denen man sich mit seinen Nummern gegen andere Rapper durchsetzen muss.

Viel geklickt

Zwei Alben und zwei EPs gibt es seit 2009 von ihm. Seine Videos auf Youtube erreichen fast durchwegs sechsstellige Klickzahlen. Auf seiner Facebookseite hat er über 17.000 Follower.

Oberfranken hinterließ Spuren

Auch seine Zeit in Oberfranken hat indirekt Niederschlag in seiner Musik gefunden, sagt Nikolai Haug auf Nachfrage, insbesondere eine gewisse Rastlosigkeit und das ständige Umgewöhnen durch viele Umzüge in dieser Zeit.

Außer in Fleckl und Bischofsgrün hat Haug in Weidenberg, Bayreuth und zuletzt in Eckersdorf gelebt.

Es läuft gut

Im Augenblick läuft es gut für Nikolai Haug. Er hat einen Vertrag, kann von der Musik leben, von der eigenen und von den Texten, die er für andere Musiker schreibt. Nebenbei studiert er Tontechnik.

Und sein Vater Gerald Haug aus Bischofsgrün sagt: „Ich bin natürlich stolz auf ihn und wünsche ihm, dass er sich in seiner Musik verwirklichen kann und dass ihm möglichst viele dabei zuhören wollen. Er erzählt in seinen Liedern persönliche Dinge, in denen sich viele wiedererkennen können.“

Support für Fanta 4

Dass Sorgenkind auch live kann, hat er im Vorprogramm von großen Namen wie Blumentopf, Mark Forster oder – im vorletzten Jahr – Die Fantastischen Vier mit teils über 10.000 Zuhörern schon unter Beweis gestellt. Mittwoch, 8. Mai, kann man ihn ab 20 Uhr, (Einlass: 19 Uhr) im Zentrum erleben. Karten im Vorverkauf (19,68 Euro) und an der Abendkasse. Im Vorprogramm sind Conny, Desto & Nasher.


Info: Eine ausführlichere Version des Textes lesen Sie in der Ausgabe des Kurier vom Dienstag, 7. Mai