Mehrfach seien Mitglieder ihrer Fraktion darauf angesprochen worden, warum die Kreistagsfraktion der Grünen bei der Kreistagssitzung vom 27. März geschlossen den Saal für etwa 20 Minuten verlassen hat, schreibt Fraktionsvorsitzende Brigitte Lauterbach und erklärt: „Selbstverständlich sehen wir es als unsere Pflicht an, den Sitzungen beizuwohnen, konträre Meinungen anzuhören und zu akzeptieren. Erst im konstruktiven Austausch werden sachgerechte Lösungen vorbereitet und beschlossen.“ Doch die Haushaltsrede von Georg Hock von der AfD sei aus dem Rahmen gefallen. Mit der Beurteilung stehen die Grünen nicht alleine da. In einer Stellungnahme von Brigitte Lauterbach heißt es, von einer konstruktiven Haushaltsrede konnte bei Herrn Hock keine Rede sein. „Die AfD hat die Redezeit der Fraktion für eine Schmährede genutzt, die die Grundfesten der demokratischen Arbeit ad absurdum führte.“