Energiekrise Griechenland hilft Bürgern bei hohen Energie-Rechnungen

Auch in Griechenland müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf steigende Energiepreise einstellen - die Regierung in Athen will mit 1,1 Milliarden Euro helfen. Foto: Dimtiris Papamitsos/Greek Prime Minister's Office/AP/dpa

Die Regierung in Athen will die Teuerung bei Strom und Gas im Oktober um bis zu 90 Prozent auffangen. Finanziert werden soll das auch über eine Überschussbesteuerung von Energieunternehmen.

Athen - Die griechische Regierung will die Teuerung bei den Strom- und Gasrechnungen der Bürger im Oktober um bis zu 90 Prozent auffangen. Die Unterstützung könne bis zu 436 Euro pro Megawattstunde erreichen und decke rund 90 Prozent der griechischen Haushalte ab, teilte Energieminister Kostas Skrekas mit.

Die Menschen sollen dabei auch zum Energiesparen angehalten werden: Wer im Oktober 15 Prozent weniger Energie verbraucht als im Vorjahr, erhält 50 Euro mehr je verbrauchte Megawattstunde (1000 Kilowattstunden).

Für die Maßnahme bereitgestellt seien 1,1 Milliarden Euro, wobei nur 100 Millionen Euro davon aus dem Haushalt stammten, sagte Skrekas. Der Rest werde durch die Überschussbesteuerungen der Energieunternehmen finanziert.

Diese hatte Griechenland bereits im Mai eingeführt: Energiekonzerne müssen bis auf weiteres auf alle Gewinne, die über den Durchschnittswerten des Vorjahres liegen, 90 Prozent Steuern zahlen.

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