Da sind sie wieder: die Preise von 2,20 Euro und mehr pro Liter Diesel oder E10, die Autofahrer und Firmen vor gut zwei Monaten das Fürchten gelehrt haben. Das Ende des Tankrabatts treibt die Summen an den Zapfsäulen hoch. Besonders ärgerlich ist, dass einige Konzerne wie Esso schon am Dienstag gewaltig an der Preisschraube gedreht hatten – zwar zum gesetzlich erlaubten Zeitpunkt um 12 Uhr mittags, aber auch zwölf Stunden vor dem formalen Wegfall der Steuervergünstigung um Mitternacht. Wer also sich darauf eingerichtet hatte, wegen der 12-Uhr-Regel noch vor Mittwochmittag vergünstigt zu tanken, sah sich ausgetrickst. Schließlich wird zunächst noch Sprit verkauft, der zu steuerermäßigten Preisen erworben wurde.