Ende der Krise Neudrossenfeld schickt Röslau mit 5:0 heim

Verzückt vom Auftritt seines Teams: der Neudrossenfelder Coach Markus Taschner. Foto: Peter Mularczyk

Eine deutlichere Reaktion nach zuletzt drei herben Niederlagen hätte der TSV Neudrossenfeld kaum zeigen können als die am Freitagabend. Die Mannschaft von Trainer Markus Taschner ballerte sich den Frust der letzten Wochen regelrecht von der Seele. Die Grün-Weißen besiegten den viertplatzierten FC Vorwärts Röslau mit 5:0 (3:0) und wahrten damit ihre Chance im Kampf um die ersten vier Plätze in der Landesliga Nordost, Vorrundengruppe A.

Fußball - Wer den TSV in den zurückliegenden drei Partien gesehen hatte, der rieb sich am Freitag verwundert die Augen. Die Grün-Weißen begannen aggressiv, waren top motiviert, peitschten sich selbst immer wieder nach vorne und feierten jeden gewonnenen Zweikampf wie ein Tor. So bekam Röslau kein Bein auf den Boden und lag nach einem Doppelschlag von Peeters nach 21 Minuten schon mit 0:2 zurück.

Kurze Zeit später hatte die Taschner-Elf sogar die große Chance, auf 3:0 zu stellen. Doch Kolb scheiterte mit seinem Foulelfmeter an der Querlatte des Röslauer-Gehäuses, ehe Hermsdörfer kurz danach ebenfalls nur Aluminium anvisierte. Kurz vor der Pause fiel dann doch noch das längst überfällige 3:0 durch Möckels platzierten Schuss.

Auch nach dem Seitenwechsel war die Taschner-Elf sofort wieder auf Betriebstemperatur, vergab zwar noch erste Chancen, als Hermsdörfer seine starke Vorstellung aber mit dem 4:0 gekrönt hatte, war die Partie entschieden. Nun machte sich auch Frust bei den Gästen breit, der in einer Roten und einer Gelb-Roten Karte gipfelte. Fünf Minuten vor Ende traf Kolb noch zum 5:0 Endstand.

TSV Neudrossenfeld: Grüner (69. Habelitz) – Gareis, Von Westphalen (71. Löhrlein), Kolb, Hermsdörfer (86. Mayer), Möckel, Dengler, Schelenz (Majczyna), Langlois, Peeters (82. Golling), Böhmer.

SR: Zahn (Großbardorf);

Zuschauer: 235.

Tore: 1:0 und 2:0 Peeters (8. und 21.), 3:0 Möckel (41.), 4:0 Hermsdörfer (58.), 5:0 Kolb (85.).

Rote Karte: Lima (73./ Röslau).

Gelb-Rote Karte: Benker (89. / Röslau).

 

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