Zu den größeren Namen derzeit zählen neben Messi (Miami) und Reus (Los Angeles Galaxy) auch Luis Suárez, Sergio Busquets und Jordi Alba (alle Inter Miami) sowie der ehemalige französische Nationaltorwart Hugo Lloris (Los Angeles FC).
In vielen Partien wird Müller zudem auf Landsleute treffen. Der Berliner Hany Mukhtar zählt zu den besten Spielern der Liga, war für Nashville SC vor zwei Jahren Torschützenkönig und wurde zum wertvollsten Profi der Major League Soccer gewählt. Timo Baumgartl und Marcel Hartel zählen zum großen deutschsprachigen Kontingent bei St. Louis City SC, dem als Schweizer auch der ehemalige BVB-Keeper Roman Bürki angehört. Bei Philadelphia Union ist Verteidiger Kai Wagner Stammkraft, Erik Thommy kickt seit drei Jahren für Sporting Kansas City.
Rekorde, Rekorde, Rekorde
Müller spielte außer für den FC Bayern bislang nur als Kind für den TSV Pähl. Ellenlang ist die Liste seiner Rekordzahlen. Der Offensivstar ist nicht nur eine Club-, sondern auch eine Bundesliga-Ikone. Müller ist der erste Spieler, der 350 Bundesliga-Siege bejubelt hat.
Durch seine insgesamt 756 Pflichtspiele für den FC Bayern ist er der Rekordspieler des Clubs. 13 deutsche Meisterschaften und sechs Pokalsiege sind hinter den zwei Champions-League-Triumphen besondere Titel-Marken.
Müller soll über Karriere hinaus im Verein bleiben
Der FC Bayern hofft, auf den 131-maligen Nationalspieler über das Karriereende hinaus bauen zu können. Etliche Funktionäre und praktisch alle Fans wünschen sich, dass Müller irgendwann wieder an die Säbener Straße zurückkehrt, am besten in leitender Funktion im Profi-Management oder im Kernverein.
Die Störgeräusche um seine nicht verlängerte Bayern-Laufbahn hat Müller bereits hinter sich gelassen. „Zwischen mir und dem Club bleibt nichts Negatives hängen“, hatte Müller erklärt. „Man muss sich nicht immer einig sein im Leben, um trotzdem voll auf einer Welle zu reiten. Wir haben gemeinsame Ziele und gemeinsame Interessen.“