Vor ein paar Tagen hat Ralf Rangnick eine dieser Geschichten erzählt, von denen er ziemlich viele erzählen könnte. Es ging um das Duell der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft bei der EM gegen Frankreich (Montag, 21 Uhr). Es ging um Kylian Mbappé – und darum, wie der Wunderknabe einst beinahe in Leipzig gelandet wäre. „Wir hatten ihn schon so gut wie verpflichtet“, sagte Rangnick, damals Sportchef bei RB Leipzig, doch dann war die Bedingung der Eltern Mbappés, der Fußballlehrer aus Backnang müsse auch Chefcoach sein. „Das hatte ich zu diesem Zeitpunkt aber gar nicht vor“, erinnerte sich Rangnick. Die bittere Pointe der Geschichte: Wenig später war der heute 65-Jährige dann doch Trainer von RB – aber Mbappé nicht mehr zu haben.
EM 2024 Tedesco und Rangnick – warum die nächste Parallele schon bevorsteht
Dirk Preiß 16.06.2024 - 14:43 Uhr