Da saß er nun – und jubelte wie verrückt. Nach einer Abwehraktion gegen Jannik Verstergaard blieb Antonio Rüdiger erst einmal auf dem Rasen hocken. Er schrie wie ein Wilder und gestikulierte wie ein Berserker, während sich die Dänen für den letzten Eckball der Partie sortierten. Doch der Abwehrchef der Deutschen war sich in diesem Moment schon sicher: Das Achtelfinale bei der EM war gelaufen, 2:0 gewonnen. Die Freude über den Sieg musste beim 31-Jährigen raus, und die Erleichterung im Tross des Deutschen Fußball-Bundes war in der Dortmunder Nacht groß.