Damit zeigte sich Stadträtin Maria Dreßel (FWG) recht zufrieden, da sie in dem Fahrrad einen großen Zugewinn für die Felsenstadt sieht und es „mit viel Glück“ gewonnen wurde. Der soziale Aspekt der Rikscha sei enorm, da man den hilfsbedürftigen Menschen wieder etwas Normalität zurückgeben könne. „Die Menschen, um die es hier geht, sitzen wochenlang in ihren Wohnungen und nehmen nicht mehr am Leben teil. Wir müssen hier unterstützen und helfen, einen Raum zu finden. Vielleicht findet sich im Feuerwehrhaus ein Platz“, sagte Dreßel, die sich zusätzlich für einen Aufruf im Amtsblatt aussprach. „Eventuell hat ja ein Bürger in der Stadt einen Garagenstellplatz für den Verein, den er vermieten würde.“ Doch nur ein Inserat im Amtsblatt sei zu wenig, ist sich Stadtrat Rainer Brendel (BPU) sicher. Er sei im Geiste alle Möglichkeiten durchgegangen und kam zu dem Entschluss, dass der Verein sich um eine Containerlösung bemühen müsse und nannte im gleichen Atemzug einige mögliche Standorte. Dadurch ergebe sich jedoch ein weiteres Problem, da der Elisabeth-Verein kein Geld habe, um sich etwas kaufen zu können. „Vielleicht kriegen sie ja einen Container geschenkt, wenn sie etwas betteln“, sagte Brendel. „Wir werden hier und heute keine Lösung finden“, antwortete Frühbeißer und verwies auf die ursprüngliche Idee, einen Aufruf im Amtsblatt zu veröffentlichen.