"Sie boten das an unter dem Vorwand, so würde mein Name öffentlich nicht mit Doping in Verbindung gebracht. Ich war so naiv, das zu glauben. Bis zu dem Tag, als man mich sperrte. Ohne Beweis. Unschuldig öffentlich an den Pranger gestellt zu werden, war die schlimmste Erfahrung meines Lebens", sagte sie.
Der bisher bitterste Moment in den zurückliegenden zehn Jahren ihres juristischen Kampfes war für sie die Urteilsverkündung vor dem Bundesgerichtshof im Juni 2016. "Als mir die Präsidentin ins Gesicht gesagt hat, dass ich in Deutschland, meinem Heimatland, keinen Rechtsanspruch mehr in Anspruch nehmen dürfe, weil ich den in der Schweiz vor einem in meinen Augen korrupten, nicht auf rechtsstaatlichen Grundsätzen beruhenden Sportverbandsgericht bereits genossen hätte", schilderte Pechstein.