Fünf Tage nach dem spektakulären Duell beim Tabellenzweiten aus Deggendorf, das die Tigers erst nach Penaltyschießen mit 5:6 verloren, stand für sie beim Dritten aus Memmingen das nächste Spitzenspiel an. Zunächst sahen die 2144 Zuschauer in der Eissporthalle am Hühnerberg aber eine Begegnung, die sich dieses Prädikat nicht verdiente. Beide Teams leisteten sich im ersten Drittel zahlreiche frühe Scheibenverluste, was den Spielfluss sichtbar lähmte. Die Memminger machten den deutlich spritzigeren Eindruck, schlossen aber oft überhastet ab, während die Tigers ihre PS zu keinem Zeitpunkt aufs Eis brachten. Dennoch gingen sie aus heiterem Himmel in Führung. Einen harmlos erscheinenden Schuss von Andreé Hult ließ Memmingens Torhüter Leon Meder passieren (17. Minute). Zu Beginn des Mitteldrittels kamen die Gastgeber zum Ausgleich, und auch hier spielte der Torhüter eine Rolle. Einen verunglückten Pass von Tigers-Goalie Kai Kristian nahm Sofiene Bräuner auf und schob zum 1:1 ein (23.). Das Niveau des Spiels nahm in den folgenden Minuten deutlich zu, beide Teams agierten nun scheibensicherer und verzeichneten gute Chancen. Einen starken Spielzug über Hult und David Stach schloss der aufgerückte Verteidiger Tomas Schmidt mit der erneuten Bayreuther Führung ab (31.).