Wohl das dunkelste Kapitel des vergangenen Jahres im Bayreuther Sport war die Insolvenz des Eishockey-Oberligisten Bayreuth Tigers. Hauptsächlich wegen der Verluste aus der Saison 2022/23, in der zwar über die Playdowns der sportliche Klassenerhalt gelungen war, aber danach eine neue Lizenz für die zweithöchste Spielklasse verweigert wurde, häufte die Spielbetriebs-GmbH einen Schuldenberg von mehr als zwei Millionen Euro an. Trotzdem reichte es im Lizenzprüfungsverfahren des Deutschen Eishockey-Bundes immerhin für eine Aufnahme in die drittklassige Oberliga Süd (worauf man beim DEB nicht so gerne angesprochen wird), aber die wirtschaftliche Basis reichte auch dort nicht für die ganze Saison. Anfang des Jahres gehörten die Tigers noch zur Spitzengruppe der Tabelle, aber dann häuften sich in den Überschriften dieser Redaktion die Hiobsbotschaften über die finanziellen Verhältnisse immer schneller:
Eishockey-Rückblick Ende und Wiedergeburt der Bayreuth Tigers
Eberhard Spaeth 05.01.2025 - 11:00 Uhr