Zeitgemäßes Feuerwehrhaus
Seinen Dank für die Kraftanstrengung, das Haus zu planen und das dann umzusetzen, richtete Kreisbrandrat Hermann Schreck an den Bürgermeister und Stadtrat. „Es ist gut gelungen“, stellte er fest. Es sei ein zeitgemäßes Feuerwehrhaus, mit dem ausgestattet, was eine Wehr braucht. „Eine Kommune und auch die Bürger können sich keine hauptamtliche Feuerwehr leisten“, mahnte Schreck, „wir brauchen die nächste Generation an Ehrenamtlichen.“ Und das sei eine Mammutaufgabe. In Creußen habe man diese Zeichen erkannt.
Beförderungen und Ehrungen
Und auch Architekt Norbert Thiel, selbst ehemaliger Kreisbrandrat im Nürnberger Land, ist zufrieden, was da entstanden ist. „Es ist ein Haus für alle Creußener, um den notwendigen Schutz zu bieten“, so Thiel.
Die Einweihung des neuen Gerätehauses war auch der ideale Anlass für Beförderungen und Ehrungen. Und so wurde Kreisbrandmeister Uwe Jacobs zum Oberbrandmeister sowie Paul Reichstein zum Hauptlöschmeister befördert. Für 20 Jahre aktiven Dienst gingen die Glückwünsche von Kommandant Tauber und Bürgermeister Dannhäußer an Nils Tauber, Christian Dörfler, Paul Reichstein und Susann Fiedler.
Ökumenische Andacht
Und auch eine staatliche Ehrung gab es noch. Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmidt zeichnete Bernd Küffner für 40 Jahre aktiven Dienst mit Urkunde, Nadel und einem Gutschein für eine Woche im Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain aus.
Begonnen hatte die Einweihung mit einer ökumenischen Andacht durch Pfarrer Achim Peter und Pater Samuel Patton. Er hoffe, dass alles den Erwartungen entspricht, so Peter in seiner Predigt. „Es ist schön, dass wir 5,4 Millionen Euro ausgeben konnten“, so der Pfarrer, „in der Ukraine werden Häuserwände weggesprengt, ich könnte immer nur heulen, wenn ich sehe, wie schnell und einfach Dinge zerstört werden, die jahrelang aufgebaut wurden.“ Und an alle am Bau Beteiligten wandte er sich mit: „Es haben viele einen guten Job gemacht.“
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