Einsatz im Nationalteam Medi-Center spielt für Kanada

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Nach einer knappen Woche im Training mit seinen neuen Bayreuther Teamkollegen wird Kalif Young (rechts) Foto: red/Medi Bayreuth

Mehr als zwei Wochen lang wird Medi Bayreuth bei den Vorbereitungen für die Saison in der Basketball-Bundesliga auf den etatmäßigen Center verzichten müssen. Kalif Young ist in dieser Zeit für die Nationalmannschaft Kanadas im Einsatz.

Nur kurz war das erste Gastspiel von Kalif Young bei Medi Bayreuth. Fünf Tage nach dem Beginn der Vorbereitungen für die neue Saison in der Basketball-Bundesliga reist der Center an diesem Samstag erst einmal wieder ab, um zur kanadischen Nationalmannschaft zu stoßen.

Mit der Auswahl seines Heimatlandes wird der 25-Jährige zunächst zwei Spiele in der amerikanischen Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2023 bestreiten, und zwar am 25. August mit Heimvorteil in Victoria gegen Argentinien und vier Tage später in Panama City gegen Panama. Es sind die ersten Spiele der zweiten Qualifikationsrunde, in die Team Canada mit den sechs Siegen aus der ersten Runde gegen die Dominikanische Republik und die Bahamas sowie die ausgeschiedenen Jungferninseln als ungeschlagener Tabellenführer der Gruppe E geht. Young fehlte nur in den letzten beiden Spielen Anfang Juli, nachdem er in den ersten vier insgesamt 14 Punkte erzielt hatte.

Unmittelbar nach diesen beiden Partien geht es für die Kanadier weiter nach Brasilien, wo vom 2. bis 11. September der Fiba-Americup ausgetragen wird. Das Team um Kalif Young trifft dort in Gruppe A am Eröffnungstag in Recife auf die Gastgeber, am 3. September auf die Auswahl Uruguays und am 5. September auf Kolumbien. Für das Viertelfinale am 8. und 9. September qualifizieren sich die beiden Erstplatzierten aus jeder der drei Vorrundengruppen sowie die beiden besten Gruppendritten. Das Halbfinale des Americups ist für den 10. September angesetzt und das Endspiel für den 11..

Kalif Young wird den Bayreuthern also in jedem Fall noch am 3./4. September fehlen, wenn der Expert-Jakob-Cup mit Spielen gegen die BBL-Rivalen Hamburg und Chemnitz oder Bamberg einen ersten Schwerpunkt des Vorbereitungsprogramms bildet. Trainer Lars Masell wusste aber schon vor der Verpflichtung des Kanadiers um diese Möglichkeit und sieht auch die positiven Seiten: „Wir freuen uns für Kalif, dass er die Chance bekommen hat, für sein Land zu spielen“, wird er in der Mitteilung des Klubs zitiert. „Einen Nationalspieler zu verpflichten, bedeutet auf der anderen Seite natürlich auch, Qualität ins Team zu holen. Dann gehört das einfach dazu.“

 

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