Stattdessen werde „gezielt und stichprobenartig“ kontrolliert, teilte das Innenministerium in Prag nach der Kabinettssitzung am Montag mit. Doch am derzeit geltenden Einreiseverbot für Touristen nach Tschechien ändere sich dadurch nichts, betonte eine Sprecherin. Auch bestehe die Pflicht für Tschechen, bei der Rückkehr aus dem Ausland einen negativen Coronavirus-Test vorzulegen oder in Quarantäne zu gehen, weiter

Bei Zuwiderhandlungen gegen das Infektionsschutzgesetz wie dem unerlaubten Betreten des Landes drohen Geldstrafen von bis einer Million Kronen, umgerechnet knapp 37.000 Euro. Wer versucht, einer Polizeikontrolle auszuweichen, muss mit einem Bußgeld von umgerechnet bis zu 1800 Euro rechnen.

Tschechien hatte die vorübergehenden Grenzkontrollen zuletzt bis zum 13. Juni verlängert. Als Grund gab die Regierung des Ministerpräsidenten Andrej Babis an, damit solle die Einschleppung von Coronavirus-Infektionen verhindert werden. Über die Wiedereröffnung der Grenzen für Touristen laufen derzeit noch intensive Verhandlungen.