18 Prozent Bevölkerungsrückgang bis 2031 Nord-Süd-Gefälle wird immer steiler

Eine neue Bevölkerungsprognose des Statistischen Landesamtes bestätigt: Das Nord-Süd-Gefälle im Freistaat wird sich weiter verschärfen. München wächst, Oberfranken schrumpft. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte bei Vorstellung der neuen Daten in Fürth, Regional- und Kommunalpolitiker seien gefordert, die Entwicklung abzumildern.

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Bayernweit rechnet das Statistische Landesamt bis zum Jahr 2021 mit einem Anstieg der Bevölkerung um rund 100.000 auf 12,7 Millionen; bis 2031 werde sie wieder auf 12,6 Millionen sinken. Der Freistaat liege hinter Hamburg, das als einziges Bundesland mit einem Plus rechnen könne, bundesweit auf Platz zwei.

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In Oberfranken würden im Jahr 2031, sollte die derzeitige Entwicklung nicht gestoppt werden können, 9,3 Prozent weniger Menschen leben als heute. In Unterfranken erwarten die Statistiker einen Bevölkerungsrückgang von 6,0 Prozent, in Mittelfranken von 1,4 Prozent, ausgenommen der Ballungsraum Nürnberg: Für Nürnberg, Fürth und Erlangen hätten die Fachleute Einwohnergewinne errechnet, sagte Herrmann.

dpa/Grafik: red