Junge Künstler, im Bild die „Burning Steps“, zeigten, wie vielfältig die Nutzungsmöglichkeiten des für rund 400 Leute ausgelegten Saals sind.
Eindrucksvoll ist die neue Bühne im Europasaal des Zentrums. Nach nur einjähriger Bauzeit wurde das für 5,8 Millionen Euro generalsanierte und auch noch deutliche erweiterte Internationale Jugendkulturzentrum am Freitagnachmittag eingeweiht.
Junge Künstler, im Bild die „Burning Steps“, zeigten, wie vielfältig die Nutzungsmöglichkeiten des für rund 400 Leute ausgelegten Saals sind.
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Dazu wurden, wie es sich für einen solchen Anlass gehört, wohlfeile Reden gehalten – etwa von Kultur-Staatssekretär Bernd Sibler, in der gefühlte 83 Mal die Worte „toll“ und „wunderbar“ vorkamen, aber keine einzige wirkliche Aussage. Der Hausherr, Zentrums-Vereinsvorsitzender Stadtrat Klaus Klötzer (CSU), begrüßte die anwesenden Gäste und – was von vielen mit einem Lächeln quittiert wurde – sogar einen, der nicht da war: Von Alt-OB Michael Hohl verlas er gleich eine ganze E-Mail.
Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und Regierungspräsident Wilhelm Wenning hoben in ihren lobenden Grußworten auf den problematischen Start des Projekts ab und würdigten die damaligen Debatten als Stärke der demokratischen Gesellschaft. Seit Mai läuft der Betrieb im Zentrum.
job/Fotos: Harbach