Ein singender Landwirt im Interview Schäfer Heinrich über "Bauer sucht Frau": "... da war es schon extrem dreckig!"

Von Ines Dicker

Im Gespräch mit dem Nordbayerischen Kurier erzählt Schäfer Heinrich, welche Kandidatin der aktuellen "Bauer sucht Frau"-Staffel ihm am Besten gefällt, wie er mit Fan-Rummel umgeht - und er verrät, warum Inka Bause seine Flirtversuche zurückgewiesen hat.

 Foto: red

Heinrich Gersmeier alias Schäfer Heinrich wurde einem breiten Fernsehpublikum im Jahr 2008 als Teilnehmer in der RTL-Doku-Soap "Bauer sucht Frau" bekannt. Inzwischen tritt der 47-jährige Landwirt, der einen Hof in Völlinghausen bei Erwitte (Nordrhein-Westfalen) unterhält, immer wieder im Fernsehen auf. Und einmal die Woche auf Mallorca. Auch in der Region ist Schäfer Heinrich kein Unbekannter: Vor zwei Jahren trat er in Trockau beim Rosenmontagsball auf.

Nach der Werbung weiterlesen

Schauen Sie die aktuelle Staffel regelmäßig an?
Schäfer Heinrich: Ja, letzte Woche habe ich es auch geschaut. Wenn ich Zeit habe und im Haus bin, schau ich, dass ich die Bause-Frau-Sendung sehe. An Inka Bause hatte ich ja auch Interesse, aber sie hatte mir damals gesagt, dass sie eher der Stadtmensch ist.

Wer ist ihr Lieblingskandidat?
Schäfer Heinrich: Das ältere Ehepaar. Ich weiß jetzt gar nicht, wie die heißen. Die machen das ganz gut.

Warum?
Schäfer Heinrich: Die sind so, wie sie sind, glaub ich. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das klappt. Die Frau ist nett und die gehen, obwohl sie schon älter sind, ganz locker an die Sache dran. Ach ja, und die Christina, die ihren Bauern verlassen hat, weil es ihr zu dreckig war, kann die mal zu mir kommen?

Und bei Ihnen zu Hause ist es dann sauber?
Schäfer Heinrich: Ja, ich denke schon, es ist zwar auch nicht immer so, aber da war es schon extrem dreckig.

Aber ist sie nicht zu jung?
Schäfer Heinrich: Ich find sie gut! Kann man das nicht hinbekommen, dass die mich besucht? Ach, mein Schäferkollege meint gerade, dass sie erst 22 ist. Ja, das ist schon etwas jung, es ist halt dann immer das Problem, ob die dann da bleiben. Obwohl, ich hatte mal eine angehende Landwirtin, die war auch erst 23, aber man weiß es halt immer nicht.

Das heißt, Sie sind momentan nicht vergeben?
Schäfer Heinrich: Es sind viele Frauen da, aber ich weiß eben nicht, wer das ernst meint mit mir, das ist sehr schwierig mit den Frauen.

Schauen sie sich ihre Staffel denn immer mal wieder an?
Schäfer Heinrich: Ich habe es lange nicht mehr gesehen, aber es war eine schöne Zeit und ich denke mir immer, mein Gott, wie die Zeit vergeht. Nächste Woche kommt hier auch wieder RTL und dreht was für Exklusiv und am 3. Dezember bin ich bei der Jubiläumsendung von Bauer sucht Frau dabei. Und beim Spendenmarathon Ende November mach ich auch mit.

Leben Sie eher von der Landwirtschaft oder von den Auftritten?
Schäfer Heinrich: Beides zusammen. Die Musik ist ein gutes Zubrot für die Landwirtschaft.

Haben Sie Tipps für die Bauern, dass es mit den Frauen klappt?
Schäfer Heinrich: Das ist schwierig, bei mir hat‘s ja selbst auch nicht geklappt. Mit der Anja hat es ja nicht funktioniert.

Haben Sie noch Kontakt zu anderen Kandidaten?
Schäfer Heinrich: Ja, aus meiner Staffel zum Günther, der Günne, bei dem hats damals auch nicht mit der Frau funktioniert, sondern er hat dann danach einfach seine Nachbarin genommen. Den Josef und die Narumol würde ich gerne mal kennenlerne, aber die sind bestimmt bei der Jubiläumssendung.

Wird man als Kandidat von den Leuten privat aufgesucht?
Schäfer Heinrich: Damals waren die Massen hier. Das Ordnungsamt musste sogar die Straßen sperren. Man freut sich schon, wenn die Leute einen kennen. Die kommen sogar aufs Feld und wollen ein Foto von einem machen.

Was macht mehr Spaß, Arbeit oder Musik?
Schäfer Heinrich: Ich mach beides gern. Aber ich hab jetzt ein neues Lied: Alle Schafe sind schon da. Und jetzt kommen auch wieder mehr Besucher zu mir nach Hause, zwischendurch hat das abgenommen, aber jetzt wird es wieder besser.

Lesen Sie auch: Warum ein Landwirt aus Unterölschnitz sich über "Bauer sucht Frau" ärgert