Aufgewachsen ist der Pottensteiner Konrad Müller mit seinen sieben Geschwistern in der Einöde Mittelmühle im nahen Klumpertal. „Bescheiden und dennoch schön“, nennt er seine Kindheit. Der 1931 Geborene erinnert sich auch an die Wirren des Krieges, die bis in die Einöde spürbar waren. Zur Schule und zum Gottesdienst ging er stets zu Fuß, im Winter wie im Sommer, nach Elbersberg. „Wenn im Sommer das Mehl vor der neuen Getreideernte zu Ende ging, dann gab es zum Frühstück statt Brot bei uns die gerösteten Kartoffeln“, erinnert er sich oft an die bescheidenen, aber glücklichen Jahren seiner Kindheit.