Aufpassen müssen die Bayreuther auch auf die zweite VER-Sturmreihe. Hier bringen Topscorer Landon Gare (18/43), Herbert Geisberger (21/26) und Michael Maaßen (9/17) jede Menge Qualität mit. In der Abwehr könnte Tim Schneider nach seiner Leistenverletzung sein Comeback feiern, Thomas Botzenhardt (Hand in Gips) fällt aus.
Am Sonntag gegen die Tölzer Löwen
EHC Bayreuth – Tölzer Löwen (Sonntag, 17 Uhr): Zu ungewohnter Startzeit empfangen die Tigers die fünftplatzierten Löwen. Und genau von diesem Platz wollen die Oberbayern noch weg und sich im engen Fernduell mit dem EV Landshut (Vierter, ein Punkt Vorsprung) das Playoff-Heimrecht sichern.
Die Bayreuther müssen sich auf einen motivierten, laufstarken und stürmischen Gegner einstellen. Dabei werden die Tölzer wohl erneut mit vier Reihen auflaufen – genau diese Ausgeglichenheit ist die große Stärke. Topscorer Klaus Kathan (12/21) hat nur 33 Punkte auf dem Konto. Zum Vergleich: EHC-Stürmer Michal Bartosch (20/45) kommt auf 65.
Doch auch Franz Mangold (19/9), Johannes Sedlmayr (10/12) oder der Düsseldorfer Förderlizenzspieler Maximilian Kammerer (4/10) sind für jede Abwehr unangenehme Gegenspieler.
Zudem stellen die Oberbayern mit 102 Gegentreffern die zweitstärkste Abwehr der Liga. Ein Garant dafür ist der DEL-erfahrene Torwart Markus Janka.
Eine weitere Stütze, Offensivverteidiger Lubos Velebny (10/14), musste zuletzt allerdings passen. Außerdem gehören die Löwen nicht zu den Lieblingsgegnern des EHC: Die Bilanz in dieser Saison steht bei einem Sieg (1:0) und zwei Niederlagen (2:4, 3:4). Eine Motivation für Bayreuth am letzten Spieltag? „Wir wollen jedes Spiel gewinnen“, beantwortet Waßmiller diese Frage.