Es ist eine Mitteilung, die einen in der Flut der täglichen Nachrichten kurz innehalten lässt. So schreibt die AfD-Fraktionschefin im Landtag, Katrin Ebner-Steiner: „Meine Anfrage deckt auf: Fast 240.000 Menschen durch Familiennachzug nach Bayern eingewandert!“ Genau waren es 238.777 im Zeitraum von 2014 bis Mitte 2025, wie das Innenministerium der AfD-Fraktionschefin geantwortet hat. Ebner-Steiner zeigt sich angesichts dieser Zahlen „bestürzt“, sei doch damit bestätigt, dass der Familiennachzug ein „Instrument der Masseneinwanderung nach Bayern“ sei. Die AfD-Politikerin mutmaßt, dass viele Menschen nur deshalb nach Bayern geschleust würden, „um als Ankerpersonen möglichst viele Angehörige ihrer Großfamilien nachzuholen“. Außerdem liest sie aus den Zahlen, dass die meisten Familiennachzügler aus muslimischen Staaten stammten und „wesentlich zur Islamisierung Bayerns beitragen“.