Es war nicht nur sportlich die letzte schöne Erinnerung des DFB-Teams, das im Anschluss in East Rutherford auf eine gelbe Wand von Ecuador-Fans traf - und dann in Foxborough bei Boston gegen Paraguay ausschied.
Insgesamt 13 Spiele steigen in dem Land, das sich normalerweise nur für Eishockey begeistert. Doch in diesen Wochen ist alles anders. Selbst ein großes Wahrzeichen von Vancouver, die Science World gegenüber der Arena, ist seit Wochen in einen riesigen WM-Ball verwandelt. Derzeit dreht sich alles um den Fußball, zumal die Saison im Hockey, wie die Kanadier sagen, inzwischen beendet ist.
Schon der Wechsel von Ex-Weltmeister Thomas Müller nach Vancouver vor einem Jahr hatte das Interesse der Kanadier an Fußball vergrößert. Inzwischen säumen zehntausende Anhänger die Fanmeilen, wenn das Nationalteam bei der WM spielt. Am Samstag ist es wieder so weit. Gegen Marokko kann Kanada erstmals ins Viertelfinale einer WM einziehen.