Dritte Auflage Bald laufen sie wieder

So sieht Vorfreude aus: Firmenlauf-Koordinator André Riedel macht in der Wilhelminenaue den Startsprung. Die Teams von Lisa Merz (links/Klaro) und Katrin Demmert (AIT) sind schon angemeldet. Foto: Ralf Münch

Ambitionierte Läufer, motivierte Walker und gemütliche Gassigeher. Auch die dritte Auflage des Kurier-Firmenlaufs spricht bewusst alle an, die sich bewegen möchten. Im Vordergrund steht erneut der Teamgedanke – 2021 noch einmal virtuell.

Bayreuth/Kasendorf -

Das Prinzip des Firmenlaufs: Firmen melden ihr Team an. Jeder Teilnehmer lädt sich eine App herunter – und drückt auf Start, wann immer er zwischen 4. und 30. Oktober unterwegs ist. Die Kilometer des Einzelnen und der Firma werden gezählt und veröffentlicht. Firmen werden in Kategorien nach Teilnehmerstärke eingeteilt. Für den Sieg gibt es Preise.

Der sportliche Aspekt ist also wichtig, aber nicht alles. Trotz dem „zum letzten Mal“, wie Firmenlauf-Koordinator André Riedel verspricht, virtuell ausgetragenen Event, treten Firmen bewusst als Team an. Gerade in Zeiten, in denen Corona Weihnachtsfeiern und Co. erschwert, trägt das zum guten Firmenklima bei. Riedel: „Man kann alleine laufen oder in Gruppen.“

Bei Klaro machen sie schon Sport

So wie bei Klaro oft der Fall. „Bei uns gehen einige Mitarbeiter mittags als Ausgleich zusammen laufen oder spazieren“, sagt Lisa Merz aus der Marketingabteilung der Firma für intelligente Abwasserlösungen. Auch Duschen gibt es in den Räumen in der Bayreuther Spitzwegstraße. „Unser Chef ist passionierter Radfahrer und steht voll dahinter.“ Die Nähe zum Röhrensee und zum Radweg nach Mistelbach biete sich an. Am Firmenlauf nimmt Klaro erstmals teil, und gleich als Hauptsponsor. „Firmenlauf powered by Klaro“ heißt das Event 2021. „Wir wollen bekannter werden“, sagt Merz offen. Die 24-Jährige bezeichnet sich „gar nicht so als Läuferin, mein Sport ist Reiten“. Beim Firmenlauf ist sie aber dabei. Zwölf von 35 Mitarbeitern sind schon angemeldet. „Durch den Teamgedanken ist man motivierter und hat keine Ausrede mehr“, sagt Merz.

Für Katrin Demmert aus der Marketingabteilung von AIT-Deutschland in Kasendorf gibt es nur eine Ausrede. „Im Sommer laufe ich nicht, da ist es zu heiß“. Den Firmenlauf sieht sie als „Wiedereinstiegstraining“. Mit einem ehrgeizigen Ziel. „Mindestens 200 Kilometer“, hat sich Demmert vorgenommen. Sie läuft seit einigen Jahren, bestritt 2020 sogar einen Halbmarathon.

AIT ist Firmenlauf-Stammgast

AIT ist ein weiterer Hauptsponsor des Firmenlaufs. Und hat ein eigenes Team. „Auch Neulinge sind dabei“, sagt Demmert. Denn AIT ist Stammgast beim Firmenlauf. Die Firma war 2019 in Thurnau dabei, als 842 Läufer starteten. 2020 – auch virtuell – war AIT in seiner Kategorie Zweiter hinter Schwender. AIT will mit dem Lauf auch als Arbeitgeber werben. Durch den Neubau in Thurnau würden 400 Leute in Produktion, Logistik und Verwaltung gesucht, sagt Demmert.

Dass der Lauf das Leben verändern kann, beweist Koordinator Riedel. „Durch den Lauf 2020 jogge ich jetzt regelmäßig und nahm einige Kilos ab.“ 2021 gibt es eine neue App – nachdem 2020 nicht alles perfekt lief. „Die neue App hat eine verbesserte Tracking-Funktion und ist auch über Laufuhren abrufbar.“ Sie wird vor dem Start in App-Stores abrufbar sein. Außerdem ist der virtuelle Lauf diesmal kürzer. „Das erhöht die Spannung“, sagt Riedel.

Zudem erhält jeder Läufer einen Gutschein für die Lohengrin-Therme und nimmt an Verlosungen teil. „Und man kann auch wieder Laufbilder hochladen“, sagt Riedel. Die virtuellen Startblöcke stehen also.

So funktioniert der Lauf:

Anmeldung: Die Registrierung macht der Teamcaptain. Link und Infos: www.kurier-firmenlauf.de.

Kategorien: Es gibt vier: Teams mit unter fünf (1), fünf bis 50 (2), 51 bis 200 (3) und über 200 Läufern (4).

Gebühr: Kategorie 1: 50 Euro, 2: 168 Euro, 3: 240 Euro, 4: 480 Euro (jeweils plus Steuer) pro Firma. Keine Kosten für Mitarbeiter.

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