Dreiste Betrugsmasche Für Medikamente: Rentnerin sollte 41.000 Euro zahlen

Symbolbild Polizei Foto: picture alliance / dpa/Jochen Lübke

Betrüger tischten einer Rentnerin eine besonders dreiste Lüge auf. Am Telefon forderten sie sie auf, Geld für ein vermeintlich einzufliegendes Medikament zu zahlen, das ihr im Sterben liegender Sohn benötigen würde.

Lichtenfels - Am Mittwochnachmittag erhielt eine 77-jährige Lichtenfelserin einen Anruf, der angeblich aus dem Klinikum stammen sollte. Die angebliche Sekretärin des Klinikums gab der Rentnerin gegenüber an, dass deren Sohn aufgrund Corona im Sterben liegen würde und dringend ein neues Medikament bräuchte. Dieses Medikament müsse eingeflogen werden, wofür die Rentnerin 41.000 Euro zahlen sollte. Zur Bestätigung dieser Geschichte wurde die Frau noch an einen angeblichen Arzt verbunden. Nach dem Telefonat verständigte die 77-Jährige ihren zweiten Sohn, der wiederum im Klinikum Lichtenfels nachfragte. Es stellte sich heraus, dass die ganze Geschichte eine Lüge war, weshalb umgehend die Polizeiinspektion Lichtenfels informiert wurde.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei nochmals eindringlich davor, etwaigen Anrufern Angaben zu Bankdaten oder Vermögensverhältnissen zu machen oder gar Geld zu übergeben.

 

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