„Bitte kommen Sie schnell“, ruft ein Mann völlig aufgelöst ins Telefon. Es ist der 7. Juni 2021, kurz nach 10 Uhr abends, in einem entlegenen Teil des US-Bundesstaates South Carolina. Die Häuser stehen hier teilweise Kilometer weit voneinander entfernt, an Feldrändern, getrennt durch dichten Wald. „Ich brauche die Polizei und einen Krankenwagen.“ Der Mann am Telefon klingt verzweifelt, immer wieder überschlägt sich seine Stimme. „Meine Frau und mein Sohn wurden erschossen, es ist übel.“