Das teilten die Gema, die die Komponisten und Texter vertritt, sowie der Verband der deutschen Konzertdirektionen und der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft am Montag mit.
Die Verhandlungen zwischen der GEMA und den Konzertveranstaltern über die höhere Vergütung von Komponisten und Textautoren für deren aufgeführte Werke sind vorerst gescheitert. Beide Seiten wollen nun mit ihrem Streit vor die Schiedsstelle beim Deutschen Marken- und Patenamt in München gehen.
Das teilten die Gema, die die Komponisten und Texter vertritt, sowie der Verband der deutschen Konzertdirektionen und der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft am Montag mit.
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Seit Jahresanfang hatten die Gema (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) und die Veranstalter über einen neuen Tarif verhandelt. Auf dem Tisch war die Vorschlag der Gema, ab 2016 die Vergütung bei Konzerten schrittweise auf bis zu 10 Prozent der Brutto-Ticketeinnahmen bis 2020 zu erhöhen - unabhängig von der Zahl der Besucher. Das lehnten die Konzertveranstalter ab.
Nach ihrer Darstellung würde das neue Tarifmodell bei Veranstaltungen bis zu 2000 Zuhörern nahezu eine Verdoppelung der bisherigen Konditionen bedeuten. Dies sei inakzeptabel.
dpa