Sie ist – inoffiziell – der Auftakt für die großen Kerwas im westlichen Landkreis. Kerwa in dieser Gegend – das heißt: Krenfleisch-Kult. Für viele DAS fränkische Kerwa-Essen. „A weng naufziehn muss es“ sagen erfahrene Krenfleisch-Esser, was bedeutet: Die Krensoße muss scharf sein, aber nicht extrem scharf. Wichtigste Beilage: Klöße. 300 Kilo Teig verarbeiten die Helfer zu etwa 800 Stück. Dazu 250 Kilo Fleisch. Zwei Drittel davon Rind vom „Bürgermeisterstück“, vom hinteren Rücken des Rinds, auch genannt „falsche Lende.“
Die Schärfe am Teller Kerwa in Eschen: So geht Krenfleisch
Manfred Scherer 29.06.2023 - 16:39 Uhr