Sie ist – inoffiziell – der Auftakt für die großen Kerwas im westlichen Landkreis. Kerwa in dieser Gegend – das heißt: Krenfleisch-Kult. Für viele DAS fränkische Kerwa-Essen. „A weng naufziehn muss es“ sagen erfahrene Krenfleisch-Esser, was bedeutet: Die Krensoße muss scharf sein, aber nicht extrem scharf. Wichtigste Beilage: Klöße. 300 Kilo Teig verarbeiten die Helfer zu etwa 800 Stück. Dazu 250 Kilo Fleisch. Zwei Drittel davon Rind vom „Bürgermeisterstück“, vom hinteren Rücken des Rinds, auch genannt „falsche Lende.“