Für die Stadt war es nun an der Zeit einzugreifen. Denn das angestaute Wasser der Pegnitz hätte womöglich den Hof der Grundschule und angrenzende Gärten überflutet. „Wir haben alles entfernt; seitlich an der Uferböschung liegen noch ein paar Äste“, sagt Rudolf Zeilmann, Biberbeauftragter der Stadt Pegnitz. Das Tier hatte sich eine Stelle ausgesucht, wo es schnell an Äste und Zweige herankam, die für den Bau des Dammes benötigt werden. Ein Gartenzaun war für den Biber kein ernsthaftes Hindernis: „Er ist einfach untendurch geschlüpft“, so Zeilmann. Um den „Baumeister“ vom Nachschub abzuschneiden, verstärkte der Stadtbauhof den Zaun und setzte Pflocken ein. Die Maßnahme half erst mal - ob der Biber einen neuen Anlauf nimmt oder woanders seinen Dammbau fortsetzt, können selbst Fachleute wie Hansjörg Behr nicht sagen.