Das sagt die Brauerei
Die Leupser Brauerei Gradl, die aus dem Leupser Quellwasser seit Jahrhunderten das Leupser Bier braut, ist ein nicht unmaßgeblicher Abnehmer des Wassers. Zudem gehörte die Quelle, um die es jetzt geht, einst der Brauer-Familie, die sie der Allgemeinheit Mitte des vergangenen Jahrhunderts zur Verfügung stellte. Stephan Wolfring, Braumeister und Inhaber der Brauerei, sagt auf Nachfrage unserer Zeitung: "Uns liegt sehr viel daran, das weiche Wasser zu behalten und auch weiter zum Brauen nutzen zu können." Wolfring sagt, er habe sich bereits informiert und müsste viel Geld investieren, um das Wasser der Juragruppe, wenn Leups an die Versorgung angeschlossen werden würde, enthärten zu können: "Ich müsste eine Enthärtungsanlage kaufen, die sicher rund 30.000 Euro kosten würde." Wichtig sei für ihn, sagt Wolfring, weiter aus zuverlässiger Versorgung hochwertiges - "und vor allem sicheres" - Wasser zum Brauen einsetzen zu können.