"Hier handelt es sich um den Transfer einer militärischen Technologie aus Russland, die von hoher strategischer Bedeutung ist und die die Iraner schon seit Jahrzehnten erwerben wollten", sagte der Militärexperte Fabian Hinz dem Blatt. Der Iran habe das Antriebssystem getestet, hieß es in dem Artikel weiter. Es gebe jedoch keine Hinweise darauf, dass die Waffe bereits eingesetzt werde.
Teheran und Moskau hatten im Januar 2025 ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft unterzeichnet, die ihre Zusammenarbeit unter anderem im Bereich Wirtschaft und Militär vertiefen soll. Am Dienstag sicherte Kremlchef Wladimir Putin dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian bei einem Treffen am Rande des Gipfels der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) erneut Russlands Unterstützung zu.
Diplomatische Bemühungen rücken in den Hintergrund
Peseschkian hatte sich am Dienstag weiter für eine diplomatische Lösung ausgesprochen. "Sollten die USA zu ihren Verpflichtungen (...) zurückkehren, wird auch die Islamische Republik Iran unverzüglich entsprechend handeln", sagte er beim SOZ-Gipfel in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek. Vergangene Woche hatten regionale Vermittlerstaaten eine neue Runde diplomatischer Bemühungen begonnen. Delegationen aus Pakistan, Katar und Oman waren dafür in die iranische Hauptstadt Teheran gereist.