Die Kleine Wasserkraft auf der Kippe Angst der Müller vor der Zukunft

Am Freitag, 13. Mai, um 15 Uhr, ist der CSU-Kreisvorstand zu Gast bei Fritz Linhardt, der in Unterkonnersreuth ein Wasserkraftwerk betreibt. Foto: Archiv/Gabi Schnetter

Im Bundestag wird über die weitere Förderung der Kleinen Wasserkraft entschieden. Es geht um die Zukunft der Kleinen Wasserkraft, wie sie vor allem die fränkische Landschaft prägt.

Die Bedeutung der Kleinen Wasserkraft in Zeiten des Klimawandels will die CSU im Landkreis am Freitag, 13. Mai, bei einem Betroffenen erörtern. Um 15 Uhr treffen sich die Mitglieder des CSU-Kreisvorstands Bayreuth bei Fritz Linhardt, der ein Wasserkraftwerk betreibt, an der Wiesenmühle in Unterkonnersreuth, Gemeinde Heinersreuth.

„Als Maschinenbau-Ingenieur und seit Jahrzehnten in der Gewinnung von Strom Tätiger kann er die Situation gut erklären“, meint Kreisvorsitzende Gudrun Brendel-Fischer dazu. Das Abwägen zwischen den Notwendigkeiten des Naturschutzes und der Versorgungssicherheit mit Energie sollen diskutiert werden.

Die erste Lesung zum Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) im Bundestag fand am 12. Mai statt, die letzte soll Ende Juni sein. Die Wasserkraftbetreiber fürchten, dass ab 2023 die kleine Wasserkraft bis 500 kW aus der EEG-Förderung herausgenommen wird. Dadurch werde die Wasserkraft gegenüber den anderen regenerativen Energien benachteiligt. Das öffentliche Interesse werde ebenfalls aberkannt.

Jeder, der Interesse an diesem Thema hat, kann sich zu dem Treffen direkt an der Mühle einfinden.

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