Ihren Teil für einen solchen Befreiungsschlag versucht die Bezirksklinik Bayreuth. Sie hat sich einen Anwalt genommen und ist in einem Akt der Notwehr mit einer beispiellosen Richtigstellung der tendenziösen Berichterstattung über ihren berühmten Insassen entgegengetreten. Das Motiv ist Fürsorge für die Mitarbeiter und die Patienten. Die Patienten sollen nicht glauben, dass sie in einer Willkürhölle sitzen; die Mitarbeiter sollen vor Anfeindungen geschützt werden und nicht meinen, dass sie Aufseher in einem Gulag sind. Die Klinik kämpft um ihren Ruf, und um den ihres Chefarztes Dr. Klaus Leipziger, der als Gutachter Mollaths Anfeindungen und sogar Morddrohungen ausgesetzt ist.