Nur wenige kehrten zurück
Der tiefe Einschnitt kam dann mit dem Corona-Ausbruch und den vielen gesellschaftlichen Einschränkungen, die folgten. Nur wenige kehrten zurück zu den Singstunden, als es wieder möglich war, gemeinsam zu singen. Es kamen zwar wieder neue nach, aber „unser Hauptproblem ist“, so formuliert es Hoffmann, „dass wir kein Stadtteilchor sind und es nie waren.“ Stadtteilchöre könnten immer in ihrem direkten Umfeld Interessierte ansprechen und so Nachwuchs generieren. „Aber wir sind ein Bayreuther Chor.“ Und dann nennt er noch einen Trend. „Es gibt immer mehr Projektchöre, die sich nur für eine gewisse Zeit finden“. Aber auch das wollte man nie bei den Concorden. Geblieben ist die enge Verbindung zu den Nitsche-Chören mit deren Hilfe sich auch das Jubiläumskonzert stemmen lässt.