Günter Finzel, Verkehrsbeauftragter der Stadt Bayreuth, wünscht sich für die Region unter anderem einen Halbstundentakt zwischen Nürnberg und Hof, die Erweiterung der S-Bahn der Metropolregion Nürnberg sowie – natürlich – die komplette Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale nebst zweigleisigem Ausbau des Nadelöhrs Schnabelwaid-Bayreuth. „Die Preisschere zwischen Diesel- und elektrischen Zügen wird immer weiter auseinandergehen, die Finanzierung wird nicht mehr zu halten sein“, mahnte Finzel und warnte: In ein paar Jahren wird im Fahrplan der große Kahlschlag drohen. Ein starker Verbündeter sei allerdings die EU, die mit Fördermitteln für Planung und Ausbau von wichtigen Schienenstrecken winkt. „Auf tschechischer Seite wurde die Strecke Pilsen-Eger aufwendig ausgebaut, und die EU will jetzt sehen, dass es endlich weitergeht.“