DFB-Auflage erfüllt SpVgg nimmt die Millionenhürde

red
Logo der SpVgg Bayreuth (Symbolbild) Foto: Imago/ / Titgemeyer

Mit der Aufstockung des Stammkapitals auf eine Million Euro hat die SpVgg Bayreuth die letzte Zulassungsauflage des Deutschen Fußball-Bundes erfüllt.

Gute Nachricht für alle Anhänger der SpVgg Bayreuth: Der Neuling in der 3. Fußball-Liga hat es geschafft, das Stammkapital seiner Spielbetriebsgesellschaft auf eine Million Euro zu erhöhen und damit die letzte noch zu erfüllende Auflage im Zulassungsverfahren des Deutschen Fußball-Bundes aufzulösen. „Für die SpVgg war es ein weiterer Meilenstein hin zu professionellen Strukturen“, postete Wolfgang Gruber bei Facebook, der gerade erst das Amt des Geschäftsführers niedergelegt hat, sich aber weiter für den Klub engagieren und auch selbst an der Kapitalerhöhung beteiligen wollte. „Danke an alle, die den Mehrwert des Profi-Fußballs in Bayreuth erkannt haben.“

Wie berichtet, hatten die Altstädter als Aufsteiger ein halbes Jahr Zeit, um die von allen Drittligisten verlangte Liquiditätsreserve von mindestens einer Million Euro nachzuweisen. Zuvor war die GmbH nur mit 25 000 Euro Stammkapital durch den Stammverein ausgestattet, der auch Alleingesellschafter war. Es galt also, bis zum Jahresende weitere Gesellschafter zu gewinnen, die Anteile für insgesamt 975 000 Euro erwerben.

Nachdem das nun gelungen ist, fehlt zur Zukunft der SpVgg in der eingleisigen Profiliga jetzt „nur“ noch die sportliche Qualifikation. „So Jungs“, schrieb Gruber mit Blick auf die Mannschaft von Trainer Thomas Kleine. „Jetzt seid Ihr dran: „Klassenerhalt 3. Liga 2023!“

 

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