Deutschland Grütters: zu wenig Kurzfilme in Kino und Fernsehen

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU). Foto: Fabian Sommer/dpa/dpa

Kurzfilme werden nach Ansicht der geschäftsführender Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) in Kino und Fernsehen zu selten gezeigt. Das sei ein unbefriedigender Zustand, sagte sie am Donnerstagabend bei der Verleihung des Deutschen Kurzfilmpreises in München.

München - Kurzfilme werden nach Ansicht der geschäftsführender Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) in Kino und Fernsehen zu selten gezeigt. Das sei ein unbefriedigender Zustand, sagte sie am Donnerstagabend bei der Verleihung des Deutschen Kurzfilmpreises in München. Kurzfilme seien ein "innovatives Labor" für den gesamten deutschen Film. Ihre geringe Präsenz sei der kreativen Stärke der Macher nicht angemessen.

Elf Kreativschaffende zeichnete Grütters in München aus. Den Preis für den besten Spielfilm unter 10 Minuten erhielten Melissa Byrne und Anna Roller für "Gör". Darin geht es um eine alleinerziehende Mutter. Florian Schewe und Adrian Figueroa gewannen mit "Proll!" in der Kategorie bis 30 Minuten mit ihrem Streifen über Menschen, die für Niedriglöhne schuften.

In der Sparte Dokumentarfilm gewann Clara Helbig mit ihrem Streifen "Disjointed" über die Fleischindustrie. Als Experimentalfilm wurde "One Hundred Steps" von Michel Balgué, Bárbara Wagner und Benjamin De Burca ausgezeichnet. Hannah Stragholz und Simon Steinhorst erhielten den Deutschen Kurzfilmpreis in der Kategorie Animationsfilm bis 30 Minuten Laufzeit für "Doom Cruise". Den mit 20.000 Euro dotierten Sonderpreis erhielt Nicolaas Schmidt für den Film "FIRST TIME [The Time For All But Sunset - VIOLET]".

© dpa-infocom, dpa:211125-99-146915/2

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