Die Goldene Lola für ein gewagtes Kino-Experiment. Der 140 Minuten lange, ohne einen einzigen Schnitt gedrehte Echtzeit-Thriller «Victoria» hat die Auszeichnung für den besten Film gewonnen - und räumte bei der Verleihung des 65. Deutschen Filmpreises am Freitagabend weitere fünf Lolas ab. Die «Victoria»-Darsteller Frederick Lau (25) und Laia Costa (30) wurden als beste Schauspieler geehrt und waren vor Freude ganz aus dem Häuschen. «Verbrechen lohnt sich», meinte «Victoria»-Regisseur Sebastian Schipper in Anspielung auf den Bankraub, in dem sein wilder filmischer Ritt durch die Berliner Nacht endet. Auch für Regie, Filmmusik und Kamera heimste sein Film Preise ein.