Pauline Grabosch saß auf der Rolle, die Beine drehten sich mechanisch, der Oberkörper war weit nach vorne gebeugt, ihr Kopf auf die Unterarme gestützt. In ihrem Blick zeigte sich eine große Leere, und ein bisschen auch Verständnislosigkeit über das, was im National Velodrome in Saint-Quentin-en-Yvelines passiert war: Die Zuschauer hatten im Viertelfinale eine irre Weltrekord-Show gesehen – mit drei deutschen Gewinnerinnen, die gleichzeitig verloren hatten. Eine von ihnen, Pauline Grabosch, schüttelte den Kopf, klatschte sich mit der flachen Hand zweimal kräftig auf die Wangen. Der Wettkampf musste ja weitergehen, irgendwie.