Der Winter ist zurück

Schnee am 24. April, Frost und tagsüber nur zwei bis drei Grad - puh, das haben wir uns zu dieser Jahreszeit anders vorgestellt.

Mitten im Frühling hat sich der Winter in Bayern noch einmal zurückgemeldet. Vor allem am Alpenrand und oberhalb von 900 Metern machten Schneefälle Autofahrern zu schaffen. «Es gab eine dünne Schneedecke von ein, zwei Zentimetern», sagte am Sonntag ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes in München. Auch in tieferen Lagen schneite es vereinzelt, auf den warmen Böden blieb der Schnee aber meist nicht liegen.

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Richtig winterlich war es auf der Zugspitze: Auf dem mit 2962 Metern höchsten deutschen Gipfel fielen in der Nacht zum Sonntag 14 Zentimeter Neuschnee, die Schneehöhe beträgt dort nun 3,50 Meter. Mit minus 14 Grad war es dort auch empfindlich kalt. Das winterliche Wetter soll in Bayern noch bis zur Wochenmitte anhalten.

Lawinengefahr

Durch die neuen Schneefälle stieg die Lawinengefahr in Teilen der bayerischen Alpen wieder leicht an. Oberhalb von 2200 Metern herrschte am Sonntag in den Allgäuer sowie den Werdenfelser und Berchtesgadener Alpen mäßige Lawinengefahr, teilte der Lawinenwarndienst in München mit. In tieferen Lagen und den anderen Teilen des bayerischen Alpenraums blieb es dagegen bei geringer Lawinengefahr.

dpa