Da will einer seinen Mitmenschen was Gutes tun, will sich ehrenamtlich engagieren und als Rentner einen Bürgerbus steuern – damit der Ruhestand nicht zu ruhig wird. Und plötzlich muss er Angst um seinen Führerschein haben. So geschah es Adolf Hofmann aus Waischenfeld, dort jahrzehntelang im Dienst der Kommune tätig und geschätzter Leiter der Tourismuszentrale. Klar, der 66-Jährige musste sich durchchecken lassen, auch wenn er vor x-Jahren zu den Bürgerbus-Pionieren im Landkreis gehörte. Eine Arbeitsmedizinerin stellte fest: Der Mann hat erhöhten Blutdruck. Was Hofmann wusste, ist er doch schon lange in Behandlung, kann gut damit leben. Bloß bei der Führerscheinstelle am Landratsamt klingelten die Alarmglocken.