Komplott: Alle vermeintlichen Opfer haben ein solches geschmiedet, um den Angeklagten im Gefängnis zu sehen, das war Strategie von Verteidiger Strategie. Einmal muss sich die Tochter nach einer emotional belastenden Aussage vor Gericht übergeben. Schwenn glaubt an eine „Inszenierung“, weshalb Eckstein die Anwältin und die Gutachterin zur Kontrolle aufs Klo schickt. Als eine Enkelin davon berichtet, dass sie sich „ritzt“, war das für Schwenn ein Beleg fürs Borderline-Syndrom - solche Kranke würden besonders gerne lügen, so der Verteidiger. Die Freundin der Enkelin, deren Fall im Urteil bestätigt wurde: „Man zieht sich hier doch seelisch aus. Mich belastet am meisten, hier sitzen zu müssen und Angst zu haben, dass einem keiner glaubt.“