Der Sohn wirkt da fast schon gelassener, obwohl er am Tag nach der langen Reise schon wieder den ersten Schultag hinter sich hat: „Es war eigentlich ein ganz normaler Tag in der Schule – außer, dass ich am Anfang sehr viel gefragt worden bin.“ Dabei fällt ihm trotz der vielen Eindrücke die Auswahl des wichtigsten Punktes nicht schwer: „Das war, als mich Joshua Kimmich angesprochen hat.“ Das Besondere daran: Der Abwehrspieler des FC Bayern München überraschte seinen Begleiter mit einer Begrüßung in russischer Sprache und merkte erst anhand der verdutzten Reaktion, dass er einen jungen Landsmann vor sich hatte. „Dann ging er gleich zu Mats Hummels und Thomas Müller und sagte: Wie toll, wir haben deutsche Kinder hier“, berichtet Anton Förster.